Immobilienmarkt Schweiz

Entwicklung der Wohneigentumspreise

Wohneigentum ist in der Schweiz nach wie vor sehr gefragt. Die Preise steigen seit dem Jahr 2000 beinahe ungebrochen. In den letzten Jahren hat sich der Preisanstieg allerdings verlangsamt. 

Vor allem Einfamilienhäuser sind sehr gefragt. Da immer weniger Einfamilienhäuser gebaut werden, die Nachfrage aber ungebrochen hoch ist, werden weiterhin steigende Preise erwartet. Es gibt allerdings regionale Unterschiede: Während in einigen Regionen die Preise steigen, sinken sie in anderen. 

Marktpreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen

2019
Marktpreis EFH (Median, CHF/m2)6'100
Marktpreis EFH (Median, CHF für 6-6.5 Zimmer)1'180‘000
Marktpreis Eigentumswohnung (Median, CHF/ m2)6‘700
Marktpreis Eigentumswohnung (Median, 4 Zimmer)750‘000

Preisentwicklung Eigentumswohnungen

Preisentwicklung Einfamilienhäuser

Entwicklung am Mietwohnungsmarkt

In den letzten Jahren wurden in der Schweiz jährlich ca. 50‘000 neue Wohnungen erstellt. Die Zuwanderung war gleichzeitig leicht rückläufig und entsprechend sind die Leerwohnungsbestände jedes Jahr angestiegen. 2019 standen über 75‘000 Wohnungen in der Schweiz leer. Dies entspricht etwa dem Wohnungsbestand der Stadt Bern. Die Leerwohnungsquote betrug 1.66 Prozent. Die Leerstände waren beinahe ausschliesslich im Mietwohnungsbestand zu verzeichnen. Betrachtet man nur dieses Segment, lag der Leerstand sogar bei 2.7 Prozent. 

Es gibt ausserdem grosse regionale Unterschiede: die tiefste Leerwohnungsquote verzeichnete der Kanton Zug mit 0.42 Prozent. Die höchsten Leerbestände gab es im Kanton Solothurn, wo 3.40 Prozent der Wohnungen leer standen. Details zu den Leerwohnungen finden sie hier. Pro Quartal werden in der Schweiz über 150‘000 Wohnungen zur Vermietung ausgeschrieben. 

Die Angebotsmieten sind seit 2015 rückläufig. Im Durchschnitt kostet eine Mietwohnung in der Schweiz 1‘329 Franken pro Monat.

HEV Immobilienumfrage 2019

Der HEV Schweiz befragte über 200 Experten zu ihren Erwartungen für den Immobilienmarkt. Sie erwarten eine Fortsetzung der bereits bekannten Trends: Wohneigentum wird nochmals teurer, während die Mieten weiterhin sinken. Trotzdem bleiben Renditeobjekte begehrt. Bericht lesen ⇒.