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14.06.2026: Linke Wohn-Initiativen abgelehnt - Wohneigentums-Initiative ohne Mehrheit

15.06.2026

Die Zürcher Stimmbevölkerung hat am 14. Juni sowohl die Wohnungsinitiative als auch die Wohnschutz-Initiative abgelehnt und den jeweiligen Gegenvorschlägen zugestimmt. Auch die Wohneigentums-Initiative des Hauseigentümerverbands Kanton Zürich fand keine Mehrheit. Während der HEV Kanton Zürich die Ablehnung der beiden linken Volksinitiativen begrüsst, bedauert er das Nein zur Wohneigentums-Initiative. An seinem Einsatz für eine ausgewogene Wohnpolitik und die Förderung von Wohneigentum hält der Verband fest.

Der HEV Kanton Zürich begrüsst die Ablehnung der Wohnungsinitiative und der Wohnschutz-Initiative. Gleichzeitig haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit der Zustimmung zu den jeweiligen Gegenvorschlägen wohnpolitischen Lösungen mit Augenmass den Vorzug gegeben.

Ausgewogene Lösungen statt wohnpolitischer Extreme
Mit ihrem Entscheid haben die Zürcherinnen und Zürcher deutlich gemacht, dass zusätzliche Regulierungen und weitergehende staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt nicht als geeignete Antwort auf die bestehenden Herausforderungen betrachtet werden. Die beiden Initiativen hätten erhebliche Einschränkungen für Hauseigentümerinnen und -eigentümer mit sich gebracht und die Rahmenbedingungen für Investitionen in Wohnraum weiter verschlechtert.

Die Zustimmung zu den Gegenvorschlägen ist gleichzeitig Ausdruck des Wunsches nach pragmatischen Lösungen. Der HEV Kanton Zürich wird die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass deren Anwendung verhältnismässig erfolgt, die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum nicht behindert und wohnpolitische Massnahmen insgesamt Augenmass wahren. Auch künftig wird sich der Verband dafür einsetzen, dass die Interessen von Hauseigentümern in der Wohnpolitik angemessen berücksichtigt werden.

Traum vom Eigenheim bleibt aktuell
Der HEV Kanton Zürich bedauert die Ablehnung der Wohneigentums-Initiative. Diese hätte dazu beigetragen, bei staatlich geförderten Wohnbauprojekten neben kostengünstigen Mietwohnungen auch kostengünstiges selbstgenutztes Wohneigentum zu ermöglichen. Ziel war es, Familien und dem Mittelstand wieder bessere Chancen auf Wohneigentum zu eröffnen und den verfassungsmässigen Auftrag zur gleichwertigen Förderung von Miete und Eigentum umzusetzen.

Der HEV Kanton Zürich respektiert den Entscheid der Zürcher Stimmbevölkerung. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bleibt jedoch für viele Menschen ein wichtiges Lebensziel. Die Herausforderungen beim Zugang zu Wohneigentum bestehen weiterhin. Deshalb wird sich der Verband auch in Zukunft mit Überzeugung dafür einsetzen, dass Familien und der Mittelstand wieder eine faire Chance auf Wohneigentum erhalten.

Der HEV Kanton Zürich dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Die Abstimmung beendet die Diskussion nicht. Der Verband erwartet, dass sich die politischen Entscheidungsträger trotz des Resultats für eine ausgewogene Wohnpolitik einsetzen. Mietwohnungen und selbstgenutztes Wohneigentum sollen dabei bei staatlich geförderten Wohnbauprojekten gleichermassen berücksichtigt werden, damit auch künftige Generationen eine Perspektive auf die eigenen vier Wände haben.